unterwegs

Amerikas Osten

 

 
USA-Kanada Der Osten - Herbst 1995
 

Zum Indian Summer nach Ontario, ein Naturschauspiel erster Klasse.

Mit der Air France via Paris nach Toronto. In der Nähe von Toronto wurde das Wohnmobil übernommen, ein Pick up, der ideal ausgestattet war, für einen Trip durch die Weiten Kanadas und New Englands.

An den ersten zwei Tagen hielten wir uns in London (Ontario) auf. Von hier aus unternahmen wir einen Tagesausflug nach Port Bruce und Port Stanley am Lake Erie und schauten uns die Stadt London selbst an.

Und dann ging es erst mal Richtung Georgian Bay am Lake Huron. Von Parry Sound aus starteten wir zu einem Boottrip entlang der 30.000 Inseln. Weiter ging es nach Salt Ste. Marie im Algoma Country. Mit der Bahn fuhren wir dann 110 Meilen zum Agawa Canyon. Sowohl die Bahnfahrt selbst als auch der zweistündige Aufenthalt ließen uns den Indian Summer life miterleben.

Es folgte eine lange Etappe durch die Weiten Ontarios. Immer wieder die bunt gefärbten Laubwälder und die Küste des Lake Superior, der eher an ein Meer erinnert. Eine kurze Wanderung im Lake Superior Provincial Park zu den Agawa Rocks ließen wir uns nicht nehmen. Timmins war der nördlichste Punkt unserer Rundtour. Hier hatten wir Anfang Oktober schon mal Nachtfröste.

Das nächste Highlight war der Algonquin Provincial Park. Die einsamen Seen in Mitten der riesigen herbstgefärbten Ahornwälder. Schöne Wanderungen führten zu verschiedenen Aussichtspunkten.

Auf dem Weg unseres Rundtrips lag auch die kanadische Hauptstadt Ottawa. Eine schöne und überschaubare Stadt. Die Sehenswürdigkeiten sind alle zu Fuß erreichbar.

Von Ottawa ist es nicht weit nach Montreal. Hier nahmen wir uns auch zwei Tage Zeit. Die Metropole am St Lawrence. Bis hier kommen die Ozeanriesen. Also ein Ozeanhafen, der 1.000 Meilen vom Ozean entfernt ist. Ansonsten ist Montreal recht groß und unüberschaubar.

Südlich von Montreal überquerten wir die Grenze in die Staaten nach New England. Auch hier noch einmal die herrliche Herbstfärbung des Indian Summer. Ein kurzer Besuch des Olympiaortes Lake Placid im Bundesstaat New York.

Durch das Maple Valley ging es weiter Richtung New York City. Hier campten wir in Tarrytown und fuhren dann mit einer Art Vorortbahn bis zur Centralstation im Herzen Manhattens. Spaziergänge über den Brodway und durch den Central Park sowie eine Fährüberfahrt zur Liberty ließen uns New York erleben. Damals als der Dollar noch für 1,40 DM zu haben war, war es natürlich auch ein Eldorado zum Shoppen. Ansonsten ist es aber eine hecktische und auch dreckige Stadt.

 
Hwy. in Ontario Richtung Westen
 
mit dem Zug in 4h zum Agawa Canyon
 
 
Algonquin Park
 
Olympia Tower in Montreal
 
Indian Summer in Lake Placid (New York)
 
Skyline von New York (noch mit den Twin Towers)
 
Niagara Falls - Canadian Falls
 
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