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Frankreich

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Midi Pyrénées                                     

  Ein Wochenende in Toulouse und am Tarn mit seinen Schluchten
  Die Billigairlines Ryanair und easyjet hatten mal wieder super Konditionen und boten Flüge für ca. 25 € von Berlin Schönefeld (der BER ist immer noch nicht fertig) nach Toulouse an. Für mich als Brückenfan stand diese Destination schon lange auf dem Plan, der Grund das Viaduct von Millau. Nach gut zwei Stunden steigt man im Südwesten Frankreichs aus dem Jet und übernahmen unseren Mietwagen bei Firefly. Bis Millau sind es dann aber noch ca. 2 Stunden Autofahrt. Der erste Stopp war in Albi, der roten Stadt am Tarn. Rote Stadt, wegen der vielen Backsteingebäude.
  ALBI
 
  Blick auf den Tarn über einen nett angelegten Garten in Albi
   
  MILLAU
 
   
 
  Millau, die pulsierende Kleinstadt am Tarn
  Viaduc de Millau
 
   
 
  Das Hauptziel der Reise für einen Brückenfan wie mich, die längste Schrägseilbrücke der Welt, 2.460 m lang und bis zu 343 m hoch
 
  Das eigens für diese Brücke angelegte Besucherzentrum
  Gorges du Tarn (Tarnschluchten)
 
  Der kleine Ort le Rozier, hier beginnen die spektakulären Schluchten und idyllischen Orte entlang des Tarn
  La Malene
 
   
 
   
   
   
   
   
   
  Die Straße schlängelt sich durchs Tal entlang des Tarn 
  Saint-Enimie 
 
   
 
   
   
  Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Kleinstadt, die auch mal den Titel "Schönste Gemeinde Frankreichs" trug 
  Die Jonte-Schlucht 
 
   
   
  Der Weg zurück nach Millau führte uns durch die Jonte-Schlucht 
  Valley du Tarn
   
  Für den Rückweg nach Toulouse nutzten wir den Weg durch das Tarntal westlich von Millau. Auch hier schlängeln sich schmale Straßen entlang des Flusses Tarn, Die Beschilderung ist dürftig, Tankstellen sind rar. Hier ist der Tarn mal reißen und mal ganz zahm.
 
   
 
   
 
  Ambialet
 
   
 
  Hier macht der Tarn eine ganz enge Schleife, so dass eine Halbinsel entsteht.
   
  Toulouse
  Endpunkt unserer Wochenendreise war Toulouse, die Stadt der vielen Studenten und der Airbuswerke. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß erkundbar. Wir setzten uns trotzdem in eine kleine Bahn für eine 40 minütige Stadtrundfahrt durch die Stadt an der Garone.
 
  Canal du Midi, er verbindet Toulouse mit dem Mittelmeer
 
  Das Rathaus, am Place Capitole
 
   
 
   
 
  Ponte Neuf über die Garone
 
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Normandie & Bretagne 2016
StepMapBretagne-Normandie Bretagne-Normandie
   
 
Die französischen Reguszusetzen, perfekt organisiert. Die Entfernungen waren aber recht groß, immerhin sind es von Falkenberg bis Dinan in der Bretagne schon reichlich 1.400 km, ohne Uionen Normandie und Bretagne waren das Ziel unseres Sommerurlaubs 2016. Ein Novum war für uns die Art der Reise, nämlich eine Busreise. Organisiert wurde alles von Barbara, einer Mitreisenden, in Zusammenarbeit mit dem Reisebüro Weiherer aus Rehau. An der Zusammenstellung der Reise und an der Auswahl der Hotels gab es nichts amwege. Letztendlich chauffierte uns unser Busfahrer Volker über 3.400 km und sein Kollege auch noch mal ca. 400 km, so dass wir 3.900 km zurücklegten. Die Reisegruppe selbst war echt relaxt und harmonisch.
  Los ging es am Montag Morgen gegen 05:00 Uhr in Falkenberg, natürlich mit einer Mamutetappe. Ziel war Metz in Lothringen. Es war ausreichend Zeit sich einen Überblick von der Stadt an der Mosel zu verschaffen und auch für einen Campari-Orange am Park.
  Metz



Ein Moselarm mit der Insel auf der der Temple Neuf errichtet wurde



Kathedrale im Stadtzentrum von Metz
 

Auch am nächsten Tag lagen noch einige Kilometer vor uns. Ziel war die Normandie, nämlich ein nettes Hotel nahe Rouen. Hier stieg dann am Mittwoch auch unsere Reiseleiterin Paula zu und versorgte uns im Bus mit Informationen und Geschichten, die das Leben schreibt.
   
  Amiens






So blieb uns am zweiten Reisetag nur ein Stop in Amiens. Ein Bummel durch die alten Gassen und vorbei an
den kleinen Kanälen der Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern.
   
  Rouen






Paulas erste Amtshandlung war die Stadtführung durch das historische Zentrum von Rouen. Von hier aus
hat es die Seine nicht mehr weit bis zur Mündung in Le Havre.
 
Etretat





Endlich das Meer, genauer gesagt der Ärmelkanal. Auch hier im Seebad Etretat hatten wir ausreichend Zeit
für die Besichtigung des kleinen Zentrums und des Strandes mit seinen Felsformationen.
  Honfleur
 



Ein lohnenswerter Halt in dieser kleinen Hafenstadt nahe Le Havre. Anschließend besuchten wir noch
zum Tageabschluss eine Calvados-Brennerei, natürlich mit Verkostung.
   
  Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Geschichte der Normandie, nämlich der dortigen
Landung der Alliierten Truppen im Zweiten Weltkrieg. Im Rundkino zeigte man uns ergreifende
Originalaufnahmen. Aber vorher stoppen wir in Bayeux und schauten uns den berühmten
70 m langen Wandteppich an und ließen uns die einzelnen Bilder vom Audioguide erklären.
   
 
Bayeux



   
  Arromanches & Omaha
 




Hier, an der Küste der Normandie landeten im Juni 1944 die Alliierten Truppen.
   
  Bretagne
  Am Abend des 4. Tages erreichten wir Dinan in der Bretagne. Manche sprechen dabei von der schönsten Stadt der Bretagne, ja es könnte stimmen. Das Hotel war super gelegen, nur wenige Schritte und man war auf historischem Pflaster im Zentrum der Kleinstadt. Bars und Restaurants reihen sich aneinander, eine  steile Kopfsteinpflasterstraße führt zum Hafen und alles ist umgeben von einer gut erhaltenen mächtigen Stadtmauer.
Der erste Ausflug ging zum Telekommunikationszentrum nahe Lanion und zur roten Granitküste.
  Dinan
 
schmale gepflasterte Gassen im Stadtkern





eine Pracht für jeden Brückenfan
   
 

Côte de Granit Rose

 
Einfach nur schön ...



 Ein Lamm ?

   
  San Malo
  Nicht weit entfernt von Dinan, direkt an der Küste des Ärmelkanals liegt diese bretonische Stadt mit einer rundherum begehbaren Stadtmauer innerhalb derer sich urige Gassen, Gebäude und Plätze befinden. Bretonische Spezialitäten werden in den verschiedensten Restaurants angeboten, vor allem Früchte des Meeres. Der ganze Tag gehörte dieser Hafenstadt. Auf dem Programm stand eine Stadtführung, der Besuch eines Korsarenmuseums und zum Abschluss eine Bootsfahrt durch die Inselwelt vor San Malo.
   
 











   
 

Mont-Saint-Michel

  Unbestritten ein Highlight der Reise, dieses Kloster im Ärmelkanal. Es gehört noch zur Normandie, ein Muss für jeden Nordwestfrankreichreisenden. Wahrscheinlich eines der meist fotografierten Objekte Frankreichs. Aber es ist natürlich sehr überlaufen, denn nicht nur wir wollten dieses Schmuckstück bewundern.
   
 
Die Begrüßung der Touristen


Ohne Fleiß kein Preis, ein ganz paar Stufen sind zu nehmen, ehe man das Klosterinnere erreicht






Die Brücke, die den Zutritt zu Mont Saint Michel für Touristen gezeitenunabhängig macht.


Umgeben vom Wattenmeer, ...





... das natürlich auch bewattwandert werden kann.
   
  Nach diesen Eindrücken vom Kloster fuhr uns Volker entlang der Kanalküste nach Cancale. Diese Kleinstadt ist für ihre Austern bekannt und man kann sie am Hafen für wenig Geld direkt aus der Schale schlürfen. Lecker ... aber nicht für jeden. Anschließend ging es weiter entlang der bretonischen Ärmelkanalküste nach Dinard auf ein Bad im Meer.
   
  Cancale



Cancale, ein kleiner Fischerort, ...




... bekannt für seine Austerngärten




6 € für ein Dutzend



Hier auf der Mauer werden die Austern geschlürft und die Schalen soll man hinunter werfen,
so dass sie bei Flut wieder dem Meer zurück gegeben werden.


Dinard



Das Seebad Dinard



Ein überfüllter Strand, aber mehr von Einheimischen als von Touristen
   
  Reims
  Hier in Reims, haben wir schon fast die Hälfte des Heimwegs geschafft und da wir hier eine Zwischenübernachtung einlegten, war auch etwas Zeit für einen Stadtbummel. Am nächsten und letzten Tag war nur noch Fahren mit den üblichen Pflichtpausen für den Busfahrer angesagt.
 

Fußgängerzone in Reims



Theater Reims




Die bekannte Krönungskathedrale Jeanne d´ Arcs
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Paris Oktober 2015
Париж Октября 2015

  Willst Du gern einmal nach Paris, einfach so nur zum Spaß, isst Du gern mit den Fingern ... (Udo Jürgens)

Getreu diesem Motto brachen wir in aller Frühe des 3. Oktober 2015 auf und zwar genau in diese Metropole. Air Berlin brachte uns hin, die DB AG bekam den Zuschlag für den Rückweg. Irgendwie verrückt, aber schön. 29 Stunden hatten wir den Boden der französischen Hauptstadt unter uns. Es war eine Überraschung und ein Dankeschön an die beiden russischen Deutschlehrerinnen Lena & Olga aus Tschita. In der Kürze der Zeit muss man sich natürlich auf die Glanzlichter der Seine-Metropole konzentrieren und beschränken. Das bekommt man am Besten mir einem Hop on Hop off Bus hin. Anstrengend, aber wir wollten es so.
Die ersten 10 Stunden bis zum Sonnenuntergang gehörten dem Arc de Triomphe, den Plätzen rund um den Louvre, den Seineufern, Notre Dame ... und natürlich dem Eifelturm. Zum Sonnenuntergang nahmen wir Platz auf einem Ausflugsschiff und ließen uns über die Seine fahren. Das war auch die einzige Möglichkeit sich nach solch einem anstrengenden Tag fortzubewegen. Die wenigen zur Verfügung stehenden Stunden des zweiten Tages verbrachten wir in Montmartre  an der Kathedrale Sacre Coeur und im Künstlerviertel.

Die Fotos selbst muss ich nun nicht noch näher beschriften.
 
   
 
  Birgit      Simone       Korina      Marcel     Andreas      Inken     Lena           Olga
 
   
 
   
   
   
   
   
   
   
   
  Frühstück am Gare de l'est
   
   
   
   
   
   
   
 

Korsika Mai 2004           

Mit Ryanair nach Alghero (Sardinien), dort einen Mietwagen übernehmen und auf dem kürzesten Weg zur Hafenstadt St. Teresa di Gallura im Norden der Insel. Dort legen die Fähren nach Korsika ab. Sie machen nicht gerade den besten Eindruck. Ich hätte sicherlich Bauchschmerzen gehabt, wenn es eine lange Überfahrt gewesen wäre. Aber man kann bis nach Bonifacio sehen und viele kleine Inselchen entlang der Weges konnten mich etwas beruhigen. Unser Quartier auf Korsika wählten wir sehr zentral. Es war irgendwo im Niemandsland zwischen Aleria und Corte. Auch das war nicht so ganz top. Es gab zwar kein Ungeziefer, aber solche Möbel gehören einfach auf den Sperrmüll. Aber es war preiswert und sauber. Auf jeden Fall konnten wir von dieser Unterkunft alle Ziele in Tagestouren erreichen. Die Entfernungen sind zwar nicht riesig, aber auf Grund der Berge, kann man sich manchmal ganz schön verschätzen. Immerhin gibt es auf dieser Insel einige 2.000er und es geht bis über 2.700m hinauf. Das Wetter spielte super mit, aber Badewetter ist es im Mai nun mal nicht.

Corte ist das Herz der Insel, nicht nur weil es zentral gelegen ist, sondern auch weil sie die heimliche Hauptstadt genannt wird und die einzige korsische Universität beheimatet. Zum Bummeln durch die engen Gassen und hoch zur Burg sollte man sich schon ein paar Stunden Zeit nehmen. Auch in der Umgebung sind einige schöne Ziele in der Natur.

Bastia im Norden der Insel ist ebenfalls sehenswert. Hier im Hafen legen die meisten Fähren vom Festland an. Ajaccio, die Hauptstadt der Insel steht voll und ganz im Zeichen von Napoleon, der hier geboren wurde. Mehrere Statuen und Denkmähler erinnern an ihn. Für uns waren aber die Berge und die Täler am interessantesten, wie das Ascotal. Unberührte Natur und einsame Wanderpfade nutzen wir immer wieder mal für eine kurze Tour. Für Bonifazio ganz im Süden der Insel mit seinen Kreidefelsen, den Häusern direkt an der Felskante und den Höhlen nahmen wir uns auch einen Tag Zeit. Bei einer Bootsfahrt konnten wir trotz mächtigem Wellengang in die Höhlen einfahren. Auf dem Weg nach Bonifacio kann mach sich noch einige Korkeichenplantagen ansehen.

 

ein Lebensmittelhändler in Corte im Hafen von Bastia
auf einem Maultierpfad im Gebirge unterwegs Cap Corse, im Norden der Insel mit tollen Blicken aufs Ligurische Meer
Einfahrt in den Hafen von Banifacio die Napoleonhöhle vor Bonifacio
schmale Strassen durch tiefe Schluchten eine alte Kapelle vor Corte
eine Brücke über den Tavignano nahe unserer Unterkunft der Ascofluss im gleichnamigen Tal

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Paris August 2004

Einmal im Leben muss man in Paris gewesen sein. Da unsere Mutti soviel zu tun hatte, fuhren Julius und Marcel allein nach Paris. Wir nahmen nicht den Flieger, sondern setzten auf die Bahn, denn schließlich kann man ab Köln mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug, Thalys, fahren. Und der fährt über lange Strecken wirklich schnell (300 km/h).

Wir nahmen uns ein einfaches Innenstadthotel, Hauptsache Anschluss an die Metro. Wir kamen so gegen 14:00 Uhr in Paris Nord an. Den ersten Tag wollten wir nicht verschenken, deshalb zogen wir gleich noch los zum Eifelturm. Eine Stunde anstehen, um nach oben zu kommen, für Julius kein Problem. Die tolle Aussicht entschädigt auch für die Wartezeit. Erst oben haben wir mitbekommen, dass man an der anderen Seite auch nach oben (mittlere Plattform) laufen konnte. Dann hätten wir gar nicht warten müssen.

Der zweite Tag war dann 100% Disneyland. Bis abends um 22:00 Uhr verweilten wir im Park. Nicht schlecht, auch für einen Jahrmarktsmuffel wie mich.

Am dritten und letzten Tag starteten wir dann am Nachmittag wieder mit dem Thalys in Richtung Heimat. Am Vormittag machten wir noch ein Seine-Rundfahrt. Auch wenn kaum jemand englisch oder gar deutsch spricht, hier auf den Ausflugsschiffen kann man sich auch in seiner Heimatsprache die Sehenswürdigkeiten entlang des Seine-Ufer erklären lassen. Anschließend wurden noch kurz und schmerzlos die Sehenswürdigkeiten wie Triumphbogen und Louvre mit der Metro angefahren.

Ankunft in Paris Nord mit dem Thalys auf dem Weg zum Eifelturm
ein Blick vom Eifelturm am Platz de la Concorde
einen Tag in einer anderen Welt ... ... in Disneyland

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Frankreich
Im Land der Liebe