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Portugal

Algarve 2002    Azoren 2017

Sao Miguel  -  Pico  -  Faial  -  Lissabon

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Azoren und Lissabon 2017
Sie standen schon seit längerem auf der Reisewunschliste, die Inseln im Atlantik auf dem Weg nach Amerika. Wir mussten uns für 2 Inseln entscheiden. Sao Miguel war gesetzt, da es zum Einen die Größte Insel ist und zum Anderen die meisten Flugzeuge dort ohnehin landen. Pico wurde dann als 2. Insel auserkoren. Da auch alle Flüge mit einem Transfer in Lissabon verbunden waren, ließen wir uns die portugiesische Hauptstadt nicht entgehen. Also eine ausgewogene Mischung zwischen Meer, Berge und Stadt. TAP-Portugal und SATA Acores-Airlines brachten uns gut an unsere Ziele.




Sao Miguel,
die größte und auch Hauptinsel der 9 bewohnten Eilande


Ein typischer Anblick auf den Azoren

Sete Cidades, der grüne & der blaue See


Hortensiengesäumte Straßen

Die Wanderschuhe braucht man unbedingt auf diesem Archipel. Schöne und
interessante Wanderungen sind in allen Reiseführern beschrieben. Wir waren auch ca.
jeden zweiten Tag als Wanderer unterwegs...

... wie hier zu einem Wasserfall mit Bademöglichkeit

Furnas, die Stadt unter der es brodelt, hier ein erschlossenes Geothermiefeld am

Lagoa das Furnas



Am Hafen von Vila Franca ließen wir uns das Abendessen schmecken

Der Lago de Fogo, war auf jeden Fall eine Wanderung wert und ein Bad im
Kratersee war dann auch noch drin

Blick auf Ribeira Grande

Auch wenn man nicht unbedingt zum Baden auf die Azoren fliegt, ließen wir uns
das eine oder andere Bad im Ozean nicht nehmen

Oft sind an Stelle eines Strandes Naturbadeanstalten errichtet worden.

Panorama an der Nordostküste bei Nordeste während unser östlichen Inselumrundung

Teeplantagen bei Porto Formoso, übrigens die einzigen Teeplantage Europas



Ponta Delgada, hier nächtigten wir 7 Nächte und erkundeten die Insel von hier aus
sternförmig. Abends kann man gut durch die Inselmetropole mit viel Flair schlendern
und ausreichend Restaurants sind in den historischen Gassen vorhanden.
Jeden Abend war im Zentrum der Stadt auch noch ein Livekonzert, so hatten
auch noch beste Unterhaltung.
Pico,
unsere zweite Insel, hier verweilten wir für 4 Nächte

Madalena, der Hauptort der Insel Pico

Hafen von Madalena

Hier gabs das beste Eis von Pico, wir gönnten uns all abendlich einen schönen Becher.

Der Vulkan Pico, der höchste Berg Portugals mit 2.351 m ...

... er dominiert diese sehr dünn besiedelte Insel

Auch hier blühen unzählige Hortensien

Ein Kratersee auf Pico

Heiraten ist auf den Azoren sehr in Mode, wie hier in São Mateus an der Südküste Picos.

Hier wagten wir uns in eine nicht erschlossene Lavahöhle, aber sie war trotzdem
im Reiseführer erwähnt, doch nicht so leicht zu finden

Der vulkanische Ursprung dieser Inseln ist nicht zu übersehen, ein erloschener Vulkan.
Faial
war die 3. Insel im Bunde. Aber hier kamen wir nur für einen Tag mit der Fähre von Pico her.

Wir ließen uns vom Hafen mit einem Taxi hoch zur Caldeira bringen, um diesen
Vulkankrater auf dem Rand auf einem ca. 8 km langen Wanderweg zu umrunden,
aber die eine dicke Wolke wollte nicht verschwinden ...

... so sind wir unter erschwerten feuchten Bedingungen die Runde gewandert.

Nur wenige Meter neben dem Krater war klarer Himmel und Sonnenschein.

So traten wir den Rückweg zum Hafen zu Fuß an. Es wurde unsere längste Wanderung,
von der Caldeira zurück zum Hafen von Horta, es waren dann 30 km und
ca.  1.043 m Höhenunterschied.

Horta der Hauptort von Faial

Zur Belohnung ein cooler Drink in einer alten Seefahrerkneipe in Horta

Die Flüge von Insel zu Insel werden mit diesen Dash 8 Maschinen durchgeführt. Hier
verlassen wir wieder Pico, um Zwischenlandungen auf Terceira und Sao Miguel
wieder nach Lissabon zu fliegen.
Lissabon,
die portugiesische Hauptstadt zum Schluss, 2 Nächte blieben wir hier.

Da wir nur zwei Abende und einen ganzen Tag für Lissabon zur Verfügung hatten,
wählten wir den Hop on Hop off Bus als Fortbewegubgsmittel.

Eine Stierkampfarena, aber im Gegensatz zu Spanien endet der Kampf hier nicht tödlich.

Rossio Platz

Fußgängerzone im Zentrum der Metropole

Ponte 25 de Abril über den Tejo

Stadtteil Belém


Der Triumphbogen Lissabons steht am Praca do Comércio (Platz des Handels) - einer
der prächtigsten Plätze in Lissabon.

Eine fahrt mit der Berühmten Straßenbahn No. 28 ist auch Pflicht, wir kauften uns
übrigens ein 24h-Ticket, das auch für diese Bahn gültig war.

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Algarve August 2002
 

Wir buchten im Reisebüro ein einwöchiges Pauschalarrangement (Flug, Hotel mit Frühstück) und zusätzlich einen Mietwagen für die ganze Woche. So flogen wir mit Germania von Dresden nach Faro. Wir quartierten uns im Alisios in Albufeira ein.

Das Wetter ließ uns nicht im Stich. Auch Ende August noch herrliches Sommerwetter. Auch wenn wir viel erleben und sehen wollten, ließen wir es uns nicht nehmen fast jeden Tag in den Wellen des Atlantiks zu baden. Die Strände nahe der bekannten Orte wir Albufeira, Lagos, ... waren dicht besiedelt, so dass wir es vorzogen die Strände außerhalb der Ortschaften zu nutzen (gut dass wir den Mietwagen hatten). Meist zog es uns zum nahegelegenen Praia de Galé. Ein breiter Sandstrand nahe Albufeira.

Bei unseren Tagesausflügen von Albufeira aus sahen wir als erstes Lagos. Eine schöne Hafenstadt an der Westalgarve. Von hier aus kann man preiswert und bequem eine Grottenfahrt unternehmen. Wir machten den Fehler und buchten bei der TUI-Vertreterin einen Halbtagesausflug zum Vielfachen des Preises von Lagos. Also eine Grottenfahrt unbedingt selbst vor Ort buchen. Die Grotten bei Lagos sind die bekanntesten.

Weiter ging es am selben Tag von Lagos aus zur Westküste, die meist sehr rau ist und deshalb nicht so von Touristen besiedelt ist. Eine Pflicht für den Algarvebesucher ist das Capeo de Sao Vicente. Der südwestlichste Punkt Europas. Sehenswert, aber sehr von Touristen übervölkert. 

Zur Erholung kam dann ein Tag in einem Rutschenpark. Spaß nicht nur für kleine Besucher.

Dann zog es uns an zwei Nachmittagen ins Landesinnere. Zum Einen nach Silves und in die Sierra de Monchique. Hier kann man das Portugal noch etwas urtümlicher erleben, obwohl hier auch schon vieles touristisch erschlossen ist. Am nächsten Nachmittag fuhren wir dann nach Alte und Loulé. Auch sehenswert und ruhig, schöne Architektur und Landschaften.

Also kurz gesagt, ein Urlaub an der Algarve ist ok zum Erholen am Strand und in der näheren Umgebung gibt es auch einiges zu sehen. Enttäuschend war die südländische Unordnung (Dreck am Straßenrand ...) und die Staus auf der Hauptstrasse entlang der Algarve, auch noch Ende August, wie mag es da in der Hauptsaison sein. 

 

 

Unser Hotel - Alisios Esplanade von Lagos
Felsstrand, typisch Algarve   in der Sierra den Monchique
Silves
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Portugal

am westlichen Ende Europas