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Ukraine

Kiew -  Dnepr - Odessa 18. - 26. Juli 2018

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Die Ukraine, einst die Kornkammer der Sowjetunion, heute ist sie Russland nicht mehr so wohlgesonnen. Aber dank der Annäherung an die EU ist das Bereisen dies großen Landes visafrei und problemlos möglich. Mit Ukraine International Airlines fliegt man nonstop in ca. 2 Stunden von Tegel nach Kiew Boryspil. Auch andere Gesellschaften bieten Direktfüge von Berlin aus an.
Kiew und Odessa sind moderne Städte mit sehr gut ausgebauter Infrastruktur. Alles was zwischen diesen Metropolen liegt, naja. Dazu später mehr.

Unsere erste und letzte Station des Kurzaufenthaltes in der Ukraine war Kiew, die Hauptstadt mit ca. 2,9 Mio Einwohnern. Zu Fuß, mit der Metro, dem Trolleybus und per Ausflugsschiff auf dem Dnepr erkundeten wir die geschichtsträchtige Hauptstadt.
Bekannt aus Fernsehberichten zur Revolution 2013/2014 ist der Maidan, der Freiheitsplatz. Aber auch die Höhlenklöster am rechten Dneprufer, der Andreassteig und zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten suchten wir auf. ,
 

Kiew
 
 Maidan 
   
 
   
Blick auf den Dnepr
   
Andreassteig
   
St. Andreas Kirche
   
 
   
   
Kathedrale im Höhlenkloster
   
Entlang des Dnepr nach Odessa  
   
Man verlässt Kiew auf gut ausgebauten Straßen Richtung Osten. Aber mit jedem Kilometer werden sie sichtlich schlechter. Hier fehlen eben die EU-Gelder, die anderswo, z.B. im Baltikum flossen. Egal, es war ein Mietwagen.
Hier findet noch das ländliche Leben statt. Erinnerungen an alte Sowjetzeiten werden wach. Der Dnepr, die Lebensader der Region. Schifffahrt, Landwirtschaft und Energie
 
   
Museum der Volksarchitektur und Lebensweise am mittleren Dnepr
   
Museum der Volksarchitektur und Lebensweise am mittleren Dnepr
   
Am Dneprufer vor Kaniv
   
Wasserkraftwerk von Kaniv
   
Wasserkraftwerk von Kaniv
   
Städtischer Nahverkehr in Tscherkasy, der Oblasthauptstadt am mittleren Dnepr
   
Tscherkasy
   
Die Straßen wurden schlechter und schlechter. Von Tscherkasy Richtung Odessa ging es teilweise nur im Schritttempo voran, den tiefe und große Schlaglöcher mussten auf einer Strecke von 200 km umfahren werden. Erst mit Erreichen der direkten Autobahn Kiew - Odessa konnte man wieder Gas geben. So erreichten wir gegen Nachmittag die Hafenstadt am Schwarzen Meer.  
   
Odessa  
Tolles Flair und schöne Architektur machen diese Stadt aus. Das man mir das Portemonnaie im Trolleybus aus der Hosentasche entwendete, war ärgerlich und auch nicht ganz billig, aber wir wollten uns dadurch den Urlaub nicht vermiesen lassen. Die Masse der Ukrainer ist sicherlich ehrlich.  
   
 
   
Oper
   
 
   
 
   
Die berühmte Potemkinsche Treppe, die die Altstadt mit dem Hafen verbindet.
   
Die Strände von Odessa sind "etwas" überlaufen ...
   
   
   
   
   
   
... also setzten wir uns in den Mietwagen und fuhren einige Kilometer in Richtung Westen und wurden hier fündig.
   
Ein Besuch der Festungsanlage Akkerman stand am Nachmittag auf dem Programm
   
Für den Rückweg nach Kiew nutzten wir dann aber die Schnellstraße ...
   
... und verweilten eine Weile in den brühmten Gärten von Uman
   
 
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